Mischna
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Talmud zu Bava Batra 2:8

מַרְחִיקִין גֹּרֶן קָבוּעַ מִן הָעִיר חֲמִשִּׁים אַמָּה. לֹא יַעֲשֶׂה אָדָם גֹּרֶן קָבוּעַ בְּתוֹךְ שֶׁלּוֹ, אֶלָּא אִם כֵּן יֶשׁ לוֹ חֲמִשִּׁים אַמָּה לְכָל רוּחַ, וּמַרְחִיק מִנְּטִיעוֹתָיו שֶׁל חֲבֵרוֹ וּמִנִּירוֹ, כְּדֵי שֶׁלֹּא יַזִּיק:

Ein fester Goren (Dreschplatz) ist fünfzig Ellen von der Stadt entfernt. [Ein fester Goren ist einer, der einen großen Haufen hat, der mit einer Schaufel gewonnen wird. Und ein Goren, der keinen großen Haufen hat, bei dem die Spreu nicht mit einer Schaufel geschliffen werden muss, sondern durch den Wind, der durch den Haufen weht, zerstreut wird, wird als nicht fester Goren bezeichnet.] Man darf keinen festen Goren aufstellen in seinem eigenen (Feld), es sei denn, er hat fünfzig Ellen auf allen Seiten. Und er distanziert sich von den Pflanzen seines Nachbarn und von seinem Nir, damit er ihnen keinen Schaden zufügt. [Ein Nir ist das Pflügen der Sommertage, um die Wurzeln von Dornen und Unkraut zu töten. ("damit er nicht schadet" :) Dies ist der Grund (für die Distanzierung)—damit die Spreu seinen Pflanzen und seinem Nir nicht schadet. Denn es (die Spreu) formt und verdirbt das Nir und trocknet die Pflanzen aus.]

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